Was sind CFD´s?

CFD´s oder "Contract for Difference" wurden von verschiedenen Investmenthäusern und Brokern, meist aus Großbritannien erfunden, um es Tradern und Investoren zu ermöglichen Aktien, Indizes und weitere Finanzinstrumente aufgrund der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung
(Margin) zu kaufen (long) oder leer zu verkaufen (short).

Das Grundgeschäft eines "Contract for Difference", ist ein Differenzgeschäftes zwischen
An- und Verkauf eines Finanzinstrumentes, wobei es keine Rolle spielt, welche Position zuerst initiiert worden ist.

Ein CFD auf Aktien ist ein Wertpapierkontrakt auf eine bestimmte Aktie und wird stets von zwei Parteien, der Käufer- und der Verkäuferseite gehandelt. So kauft der Anleger nicht selbst die Aktie, sondern lediglich den daran "gekoppelten" Differenzkontrakt. Hierdurch reduzieren sich die Kosten für den Anleger.

CFDs sind keine Termingeschäfte. Die Laufzeit der Positionen ist nicht begrenzt. Weder gibt es einen Zeitwertverlust, noch gibt es eine zu zahlende Prämie. Da das Handelsvolumen eines CFDs mit dem Handelsvolumen der jeweiligen Aktie identisch ist, greift der CFD-Trader stets auf die hohe Liquidität der großen Aktienbörsen zurück.

Einer der dargestellten Hauptunterschiede besteht somit darin, dass der Handel nicht über eine Börse abgewickelt wird, sondern über einen CFD Broker.